Sicherheit geht vor

  • Post by  Livall Smart Riding Gepostet am Feb 27, 2017

Mit Sicherheit unterwegs

Fahrradfahrer sind im Straßenverkehr einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt. Im Gegensatz zum Auto haben ihre Gefährte weder Knautschzonen noch Airbags. Deshalb kommt dem Thema Sicherheit eine erhöhte Bedeutung zu. Das betrifft sowohl das Fahrverhalten als auch die Räder. 

Die Straßenverkehrssicherheit

In allen europäischen Ländern gibt es Vorschriften, wie ein Fahrrad ausgestattet sein muss, um am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen. Leider sind diese Vorschriften nicht einheitlich. Die Unterschiede beziehen sich allerdings meist nur auf Details wie z. B. die Leuchtdichte von Reflektoren. Fast in allen Ländern sind folgende drei Minimalausstattungen vorgeschrieben:

► Das Fahrrad muss über zwei getrennte Bremssysteme verfügen, und zwar über eine Vorderrad- und eine Hinter-radbremse. Beide Systeme müssen intakt sein.

► Das Fahrrad muss über eine Lichtanlage verfügen. Dazu gehören ein weißes Frontlicht und ein rotes Rücklicht MagicShine Fahrradbeleuchtung. Zudem sind ein weißer Reflektor vorn und ein roter Reflektor hinten Pflicht. In einigen Ländern sind zudem mindestens je zwei gelbe Reflektoren an den Speichen des Vorder- und Hinterrades sowie Pedale mit seitlich angebrachten, gelben Reflektoren erforderlich.

 

Mit Sicherheit unterwegs

 

► Am Fahrrad muss sich eine akustische Wamglocke befinden. Auch wenn vor allem Jugendliche eine Lichtanlage oder eine Wamglocke oft als überflüssig oder uncool empfinden, so gilt es doch zu bedenken, dass die Vorschriften nur eines im Sinn haben: Ein Minimum an Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Sie dienen also vorrangig dem eigenen Schutz. Wer mit einem verkehrsunsicheren Fahrrad am Straßenverkehr teilnimmt, schneidet sich ins eigene Fleisch. Und: Bei einem Unfall mit einem nicht ordnungsgemäß ausgestatteten Fahrrad können Versicherungen ihre Zahlungspflicht verweigern.

 

Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Ausstattungsdetails gibt es eine ganze Reihe weiterer sinnvolle, die Sicherheit erhöhende Maßnahmen. Dazu zählen vor allem ein geschlossener Kettenschutz, rutschsichere Pedale, seitliche Abstandshalter, rutschfester Sattel und eine Beleuchtung mit Standlichtautomatik.

 

Top-Ten-Tipps: Sicheres Radeln

► Steigen Sie nur aufs Rad, wenn Sie sich fit fühlen. Denn man fährt nur dann sicher, wenn man sich gut konzentrieren kann. Müde oder gar alkoholisiert zu fahren, ist unverantwortlich.

 

Mit Sicherheit unterwegs

 

► Steigen Sie nur auf ein verkehrssicheres Fahrrad. Vor allem die Bremsen müssen funktionieren, aber auch die Lichtanlage sollte intakt sein. Am besten führen Sie regelmäßig einen kurzen Check durch.

► Tragen Sie einen Fahrradhelm. Vor Unfällen ist niemand gefeit. Und im Fall der Fälle schützt ein gut sitzender Fahrradhelm den Kopf effektiv - allerdings nur dann, wenn er gut passt und richtig sitzt.

► Fahren Sie vor allem bergab nicht zu schnell. Durch die Geschwindigkeit nimmt die Haftung der Räder ab und die Reaktionszeit vermindert sich drastisch. Auch bei guten Bremsen braucht das Rad länger, um zum Stehen zu kommen.

► Überanstrengen Sie sich nicht. Wenn man beim Radeln an seine Leistungsgrenze stößt, nimmt automatisch die Konzentrationsfähigkeit ab - und das

Unfallrisiko steigt. Lieber öfter Pause machen statt Strecken abzureißen. 

► Planen Sie Ihre Fahrradroute so, dass sie möglichst über Radwege oder wenig befahrene Straßen führt. Vor allem bei Fahrten auf stark befahrenen Landstraßen oder beim Radeln im Verkehrsdickicht der Stadt erhöht sich das Unfallrisiko.

► Fahren Sie vorausschauend. Als Radfahrer sind sie leichter im Straßenverkehr zu übersehen als beispielsweise ein Auto-fahrer. Vor allem an Kreuzungen sollten Sie die Geschwindigkeit reduzieren.

► Befestigen Sie Taschen oder Gepäckstücke sicher und sinnvoll. Durch zusätzliche Lasten verschiebt sich der Schwerpunkt und es wird schwieriger das Rad zu kontrollieren. Verwenden Sie sicher montierte Körbe oder Taschen oder tragen Sie einen Rucksack.

► Wenn Sie zu mehreren unterwegs sind, sollten Sie hinter-einander und nicht nebeneinander fahren. Halten Sie dabei ausreichend Abstand.

► Laut Gesetz ist das Tragen von Kopfhörern für Radfahrer grundsätzlich erlaubt LIVALL Fahrradhelm BH 60 mit Lautstärke. Allerdings gibt die Straßenverkehrsordnung die Einschränkung, dass der Fahrradfahrer (dies gilt auch für Fußgänger) dafür verantwortlich ist, dass sein Gehör nicht beeinträchtigt wird. Es hängt somit von der Lautstärke ab, mit welcher Musik gehört wird. Es ist beim Fahrradfahren erlaubt Musik zu hören, solange man die anderen Verkehrsgeräusche noch hört.

Beim Telefonieren während der Fahrt gilt für den Radfahrer die gleiche Gesetzeslage wie beim Fahren mit einem motorisierten Fahrzeug. Der Fahrradfahrer darf während der Fahrt das Handy nicht in die Hand nehmen Handyhalterung. Freisprecheinrichtungen, welche automatisch oder mit dem Knopfdruck auf die Zuleitung zu den Kopfhörern verbinden, sind gestattet.