Die Fahrradtyp: BMX - Born to be Wild

  • Post by  Livall Smart Riding Gepostet am Feb 28, 2017

 

Die jungen Wilden unter den Sportradfans interessieren sich nicht für Straßen- oder Bahnrennen, sondern wollen mit ihrem Gefährt spektakuläre Tricks zeigen, durch eine Halfpipe jagen oder über hügelige Pisten donnern. Dafür bevorzugen sie das BMX-Rad, das sich aufgrund seiner speziellen Bauweise nicht für einfache Radtouren eignet. 

BMX-Sport

Im BMX-Sport unterscheidet man zwei Disziplinen: Race und Freestile.

Race: Hierbei handelt es sich um die Ursprungsdisziplin dieses Radtyps. Die Abkürzung BMX steht für Bicycle-Motocross und bezieht sich auf den gleichnamigen Motorradsport. Die BMX- Fans fahren abseits befestigter Straßen auf kleinen hügeligen Strecken spannende Rennen. Von dieser Variante sind vor allem Jugendliche begeistert.

 

Freestyle: Beim Freestyle geht es nicht um die Geschwindigkeit, sondern die Fahrer wollen möglichst viele Tricks mit ihrem Bike zeigen. Dazu werden vor allem Geschicklichkeit, ein guter Gleichgewichtssinn und eine Menge Mut benötigt. Wilde Sprünge, Achsendrehungen und Figuren wechseln sich ab und werden bei Wettkämpfen bewertet. Diese können auch in einer Halfpipe stattfinden.

BMX Rad

Ein BMX-Rad hat normalerweise einen niedrigen, dafür aber besonders stabilen Rahmen und kleine 20-Zoll-Reifen mit einem breiten Stollenprofil, die eine gute Bodenhaftung bieten. Einige haben auch 24-Zoll- Reifen und werden als Cruiser bezeichnet. Die Speichenanzahl ist bei beiden Typen sehr hoch: Sie liegt zwischen 36 und 48 Stück, die drei- bis viermal gekreuzt sind.

 

Als besondere Eigenart gilt die niedrige Sattelposition, die daraus resultiert, dass das BMX-Rad meistens im Stehen gefahren wird. Der Sattel wird lediglich für verschiedene Tricks benötigt, bei denen er den Profis zum Abstützen dient. Im Vergleich zu normalen Rädern sind die Pedale größer und robuster, damit sie einen sicheren Stand bieten können.

 

Eine Schaltung haben BMX- Räder normalerweise nicht. Gebremst wird häufig mit U-Brakes, die U-förmig um das Rad greifen. Bei manchen Modellen werden auch V-Brakes angebaut. Bei einigen Profirädern verzichtet man sogar völlig auf Bremsen: Von vielen Fahrern im Freestylebereich werden die Bremshebel als störend empfunden. Sie drosseln einfach die Geschwindigkeit ihres Vehikels indem sie ihre Fußballen an die Reifen drücken.

BMX-Räder

BMX-Räder stehen bei vielen Jugendlichen hoch im Kurs. Der BMX-Sport gilt als eine der Trendsportarten - und dementsprechend kommt es bei den Rädern nicht nur auf die Technik, sondern vor allem auch auf den Coolness-Faktor an. Umso wichtiger ist es, beim Kauf auch auf Straßentauglichkeit zu achten - obwohl gerade hier viele sonst übliche Fahrradstandards wie eine Beleuchtungsanlage oder Schutzbleche als störend empfunden werden.